Montag, 13. August 2018

Lesen - Abenteuer des Geistes! Wieviel Zeit verwenden die Deutschen darauf?

Pro Woche der Deutsche 4 h, Rentner 7 h, Kinder und 30-44 j. 2,5 h. 18.29j. 1,5 h. FS-Gucken statt Lesen? Das Lesen nahm 2001-2013 um 15% ab! - weiterlesen …

Sonntag, 12. August 2018

Zwei frische Humor-Gedichte: “Zahnschmerz” (E. Geibel) und “Die Made” (Heinz Ehrhardt) …

… richtig zum Auswendiglernen aus Vergnügen! - weiterlesen …

Deutsch, unsere Muttersprache - der vornehmste Ausdruck der Kultur unseres Landes - sollte ins Grundgesetz!

Das wäre vor allem ein Signal für alle Zuwanderer, dass es ohne gute deutsche Sprachkenntnisse für sie kein Fortkommen in Deutschland gibt - man sollte sich also auch - etwa durch Bildung von Parallelgesellschaften - nicht von Kontakt mit Deutschen abschirmen. Merkel lehnt die Einstellung ins Grundgesetz ab - der Tierschutz aber steht z. B. drin - und etwa 2/3 der europäischen Nationen haben ihre Sprache in ihrer Verfassung stehen - weiterlesen …

„Deutsch ins Grundgesetz“ im BT-Petitionsausschuss mit Mehrheit abgelehnt
(aus: „VDS-Brief“ 45/2011 v. 15.11.11)
Bei der Anhörung im Petitionsausschuss des Parlaments reagierte die Mehrheit der Parteien skeptisch auf die Forderung des VDS und VDA die deutsche Sprache als Landessprache im Grundgesetz festzuschreiben.

Unions-Abgeordnete Sabine Weiss erklärte, in ihrer Fraktion gebe es dazu noch keine „einhellige Meinung“ (vor drei Jahren stimmte die Mehrheit auf dem CDU-Parteitag für die Aufnahme von Deutsch in die Verfassung. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) und die FDP waren dagegen.)

Memet Kilic (Bündnis 90/Die Grünen) meinte, dass das Gerichtsverfassungsgesetz und die Verwaltungsverfahrensgesetze Deutsch als Amtssprache ausreichend festlegen.

Peter Röhlinger (FDP) befürchtete eine abschreckende Wirkung auf Fachkräfte aus dem Ausland, wenn diese erst Deutsch lernen müssten.

Agnes Alpers (Die Linke) sagte, dass Deutschland eine multikulturelle Gesellschaft sei und Sprachkultur von dieser entwickelt werde. Eine Entscheidung steht noch aus. (das-parlament.de, berlinerumschau.com)

Deutsch ins Grundgesetz! Brief an meinen (UB-)Verteiler 24.1.16
Briefentwurf von Dr. Karl Kaufmann, Hamburg, VDS

Bisher hat Bundeskanzlerin Merkel es abgelehnt, Deutsch ins Grundgesetz aufzunehmen. Schweden hat es inzwischen anders gemacht: (aus: “Sprachnachrichten” IV/2015, S. 5, Zeitschrift des Vereins Deutsche Sprache):
… Unser größtes und wichtigstes Kulturgut, die deutsche Sprache, bleibt unerwähnt. Deutsch ist in den Verfassungen Österreichs, der Schweiz, Belgiens, Luxemburgs, Liechtensteins und Namibias verankert, nicht aber in dem Land, das seinen Namen von dieser Sprache hat. Ein unhaltbarer Zustand. …

>>Viele Stellen in unserem Land sind gegenüber unserer Sprache empörend nachlässig - Beamte, Lehrer,
Pädagogen, Politiker - nur so können aufgegebene Stadtviertel entstehen, in denen die deutsche Sprache
ein kümmerliches Dasein fristet, und nur so insgesamt wahrscheinlich Millionen von Menschen ohne
akzeptable Deutschkenntnisse bei uns leben. …
- Es gibt Europapolitiker, die Englisch als Amtssprache in Deutschland einführen möchten,
- einen Linguistik-Professor, der sein Leben der Demontage der deutschen Sprache gewidmet hat und den “Anglizismus des Jahres” wählen lässt,
- einen Integrationsminister, der Klagen über Ärzte ohne Deutschkenntnisse damit abschmettert, dass die
Patienten besser Englisch sprechen sollten,
- eine Grünen-Politikerin, die auch nur geringe Forderungen an die Sprachfertigkeiten von Einwanderern
schon als Zumutung empfindet. << Partie in Klammern - Exzerpt von UB
Sie alle zerstören das einzige einigende Band, dass die Deutschen mit denen verbinden kann, die ebenfalls hier leben möchten. Sie alle zerstören die einzige Basis, auf der die Zuwanderer in dieser Gesellschaft ankommen können. Größere Ausländerfeindlichkeit als Deutschfeindlichkeit dürfte sich nur in ganz üblen Kreisen finden.
Es gibt lehrreiche Beispiele <>:
Das einstige Musterland Schweden gab sich bis vor wenigen Jahren noch weniger Mühe als Deutschland, seine Einwanderer mit der Landessprache vertraut zu machen. Diese wurden sprachlich nahezu vollkommen in Ruhe gelassen, bei Behörden und Ärzten wurden sie gerne auf Englisch bedient. Es entstanden riesige Ghettos, in denen man lange nach einem schwedischen Wort suchen musste. Bekannte Politiker verhöhnten Schwedisch und berauschten sich an der Einwandererkultur. In der Verfassung wurden verschiedene Minderheitensprachen geschützt, nicht aber Schwedisch. (Jetzt aber - 2018 - hat Schweden seine Grenzen für Einwanderer dicht gemacht - durch Schaden wird man klug! UB)

Als die Ghettos aber brannten und nicht mehr zu verbergen war, dass mit der Einwanderung etwas nicht geklappt hatte, änderte sich die Haltung vieler Politiker. Der vielleicht wichtigste Schritt: Im Jahr 2009 nahm der Reichstag in Stockholm Schwedisch in die Verfassung auf. Seitdem steht die Sprachvermittlung im Mittelpunkt zahlreicher effektiver Bemühungen. Schwedisch wird öffentlich sichtbar positioniert. Der Vorsitzende des größten schwedischen Sprachvereins Sprakförsvaret Per-Ake Lindblom brachte es auf der VDS-Delegiertenversammlung in Rudolstadt auf den Punkt: “Vor dem Sprachgesetz war Nacht, jetzt ist es Tag in Schweden.”

Länder wie Norwegen und Island , in denen die eigene Sprache umfassende staatliche Anerkennung und Förderung genießt, kennen solche Probleme gar nicht. Wer in Norwegen dauerhaft einwandert, spricht nach einigen Monaten Norwegisch. In Island dauert das Isländischlernen etwas länger.

Deutschland hat kein einigendes Königshaus wie die Schweden, keine makellose Geschichte wie die Norweger, keine Landnahmelegende wie die Isländer. Deutschland ist ganz vornehmlich das Land der deutschen Sprache. Ohne diese Sprache haben wir sehr wenig, was uns verbindet, und fast nichts, was uns mit den Einwanderern verbinden könnte. Daher muss das Land sprachpolitisch radikal umdenken. Unsere Sprache ins Grundgesetz aufzunehmen muss dabei der erste Schritt sein. .

Sonntag, 26. November 2017

Deutsches Schulsystem seit 1968 im Niedergang - Diagnose und vorgeschlagene Therapie

Josef Kraus, Oberstudiendirektor und lange Jahre (1987-2007) Präsident des Deutschen Lehrerverbands, legt den Finger auf die Wunden - die “Reformer” seit 1968 haben in den meisten Fällen den Schülern im Wettbewerb mit anderen Nationen “Steine statt Brot” gegeben - weiterlesen …

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