Mittwoch, 4. Februar 2015

Jan un Griet - diese Szene wird immer an Weiberfastnacht um 12 Uhr am Severinstor in Köln aufgeführt!

Zu Köln im alten Kümpcheshof, da wohnt ein Bauersmann, der hatte eine Magd, die nannte sich Griet und einen Knecht, der nannte sich Jan.

Die Griet, die war ein fesches Mädchen, grad so wie Milch und Blut, der Jan, das war ein starker Bursch und der Griet von Herzen gut. Einmal sagte er: “Sag”, so sagte er, “sag, Griet, bin ich dir recht? Nimm mich zum Mann, du bist eine Magd, und ich, ich bin ein Knecht. Da sagt sie: “Jan, du bist ein Knecht, und ich ein schönes Mädchen - ich will ´nen tüchtigen Halfen (Bauern) mit Ochsen, Kühen und Pferden.”

Und als er wieder nach Köln nun kam, da saß er auf einem starken Pferd. Der Jan, der war nun Feldmarschall, der große Jan von Werth. Und als er nun ans Stadttor kam, saß im Stadttor die Griet, und sie saß vor einem Apfelstand und briet Kastanien. Und als der Jan nun Griet gesehn, da hielt sein Pferd er an - er grüßte sie und sagte zu ihr: “Griet! Wer es hätt´ getan !” Und als nun Griet den Jan gesehn so vornehm und gut ausgerüstet, da grüßte sie ihn und sagte zu ihm: “Jan! Wer es hätt´ gewusst !” Ihr kölschen Mädchen, merkt euch das: Wenn man nicht zufrieden ist - gar mancher hat es leid getan - das Lied von Jan und Griet! - weiterlesen “op Kölsch”…

Donnerstag, 22. Januar 2015

Wilhelm Busch: Die Meise (Gedicht)

“Auguste, sprach er, glaub´ es mir,
Die Meise ist ein nettes Tier. …” - weiterlesen …

Montag, 19. Januar 2015

Adelbert von Chamisso (1781-1838): Nacht und Winter (Gedicht)

Chamisso war französischer Adeliger, der mit seinen Angehörigen vor den Revolutionsheeren nach Preußen floh, dort - obwohl das Deutsche für ihn eine Fremdsprache war, als Dichter Großes leistete und auch sich als Weltreisender und Forscher in Ethnologie einen Namen machte - von ihm stammt der Ausdruck “Parka”, ein Kleidungsstück, das er bei den Eskimos kennenlernte - weiterlesen …

Sonntag, 18. Januar 2015

Theodor Fontane (1819-98): “Die Brück´ am Tay” (Gedicht - Ballade) - “Tand, Tand - ist das Gebild von Menschenhand …”

Hintergrund der Ballade „Die Brück´ am Tay“ war das schreckliche Eisenbahnunglück, das sich in der
Nacht vom 28. Auf den 29. Dezember 1879 in Schottland ereignet hatte: 100 Personen fanden den Tod,
als bei der Zugüberquerung des Firth of Tay durch den Sturm die Brücke eingestürzt war. Der Zug war
von Edinburgh aus unterwegs - weiterlesen …

Samstag, 17. Januar 2015

Ludwig Uhland: Hausrecht (Gedicht)

“Der Väter fromme Sitte, des Hauses heilig Recht” - wahrscheinlich will der Hausvater bestimmte Dinge gewahrt sehen - z. B. vielleicht auch ein Tischgebet sprechen können - weiterlesen …

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