Samstag, 31. Januar 2015

Frieden im Tod

von Annette von Droste-Hülshoff

„Geliebte, wenn mein Geist geschieden,
dann weint mir keine Träne nach,
denn wo ich weile, dort ist Frieden,
dort leuchtet mir ein ewiger Tag.
Wo aller Erdengram verschwunden,
soll euer Bild mir nicht vergehn,
und Linderung für eure Wunden,
für euren Schmerz will ich erflehen.“

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Donnerstag, 15. Januar 2015

Eichendorff: Lockung (Gedicht)

Joseph Frhr. von Eichendorff, ein katholischer schlesischer Adeliger, ist der berühmteste deutsche Dichter der Romantik - er war preußischer Regierungsbeamter - und sehr heimatverbunden: “O Täler weit, oh Höhe, du schöner grüner Wald, du meiner Lust und Wehen andächt´ger Aufenthalt …” - weitere Angaben zu seinem Lebenslauf unterhalb des Gedichts - - weiterlesen …

Annette von Droste-Hülshoff: Der Knabe im Moor

Annette fängt hier dichterisch die Stimmung ein, die vor 200 Jahren manchen Moorgänger - hier ein Schuljunge - beschlichen haben mag, als in Westfalen die Moore noch nicht trockengelegt waren und man dort Torf stach - Röhricht - wabernder Nebel - glucksendes Wasser - rauschende Halme - unheimlich … - weiterlesen …

Hermann Hesse: Höhe des Sommers (Gedicht)

Hesse (1877-1962) lehnte sich oft gegen gesellschaftliche Zwänge auf, hatte aber doch im wesentlichen “den einzelnen Menschen, die Persönlichkeit, das einmalige, nicht normierte Individuum” im Auge (1951). Er ist ein Vorbild für die Hippie-Kultur gewesen. In den USA und Japan ist er der meistgelesene deutsche Autor … - weiterlesen …

Annette von Droste-Hülshoff: Ein harter Wintertag (Gedicht)

Ein zugefrorener Teich regt Annette, die westfälische Adlige mit romantischer Phantasie, zum Nachdenken an - die Schlittenbahn - und welche darüber hingeglitten, die nun die frostige Erde deckt - Weiterlesen …

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